Musik, Bilder, Videos, Dokumente, Daten, Daten, Daten… Wir alle sammeln sie und täglich kommen neue hinzu. Doch wie gehen wir damit um? Wohin mit den ganzen Daten? Die meisten bleiben wohl ungeordnet auf den Festplatten diverser Computer und Laptops, ein Teil landet auf dem USB-Stick, ein anderer auf externen Festplatten und der Rest schwirrt irgendwo auf Online-Storage-Systemen herum.
Lösungen zur Medienverwaltung werden von verschiedensten Seiten bereitgestellt. Eine der bekanntesten Systeme liefert wohl das allseits bekannte Unternehmen Apple mit iTunes. Hier lassen sich zum Beispiel Musiksammlungen, Videos und Podcasts verwalten – aber wohin mit den Dokumenten? Und welche Alternativen gibt es, wenn man sich nicht auf das Apple-Ökosystem einlassen möchte? Zahlreiche andere Anbieter zeigen, wie man Medien spielend leicht verwalten kann. Unser Kunde Nero etwa bietet mit Kwik Media ein Alternativprogramm für alle Android- und Windows-Nutzer an, das auch über zahlreiche Zusatzfunktionen wie etwa eine integrierte Bearbeitungsfunktion für Bilder oder eine Gesichtserkennung verfügt.
Ein weiteres viel diskutiertes Thema ist der Weg in die Cloud und die Datenspeicherung auf Servern von externen Anbietern. Wir haben bereits die Vor- und Nachteile dieser Lösung und die – möglicherweise nicht ganz begründete – Furcht der Nutzer, ihre Daten außerhalb ihrer eigenen vier Wände abzuspeichern in einem anderen Blog-Beitrag besprochen.
Auf jeden Fall sollten sich Anwender nicht nur über die Verwaltung, sondern auch über die Absicherung ihrer Daten Gedanken machen. Die wenigsten Nutzer werden wohl auf eines der nützlichen Back-Up-Tools zugreifen, obwohl diese zum Teil sehr einfach zu handhaben sind und der Schaden bei einem tatsächlichen Datenverlust immens sein kann. Dabei muss nicht mal das Haus in Brand geraten, auch ein Virenbefall kann sämtliche Daten auf der Festplatte vernichten. Digitale Medien haben nicht selten auch eine sehr persönliche Bedeutung wie etwa digitalisierte Fotos der Großeltern oder Audioaufnahmen von seinen Kindern – ohne Back-Up und Schutzvorrichtungen könnten diese Dateien schneller als gedacht für immer verschwinden.
Einen letzten Punkt und einen letzten Tipp gibt es noch bei der Betrachtung unseres Medienverhaltens. Aufgrund der sich ändernden Dateiformate sollten Anwender ihre Medienbibliotheken stets auf dem neuesten Stand halten. Es ist sicher nicht selten passiert, dass plötzlich auf wichtige Dokumente wie die Abschlussarbeit nicht mehr zugegriffen werden konnte, weil es auf einmal und vollkommen überraschend keine Diskettenlaufwerke mehr gibt. Dann muss man bei Freunden fragen, ob jemand noch einen alten Computer hat oder Spezialisten dafür bezahlen, dass sie die Dateien wiederherstellen und auf den neuesten Stand bringen. Ein bedrucktes Blatt Papier bleibt ein bedrucktes Blatt Papier, aus einem .txt-File wird aber eine .doc-Datei und ein .docx-Dokument.
RSS abonnieren
Pingback: Kunterbunte Blogger-Welt: Make-up-Tipps, DFB-Pokal & Kirschen | Jeden Tag ein Tipp