Kommunikation im Wandel

Im Zuge der sich verändernden Medienlandschaft entwickeln sich auch die Kommunikationsstrategien immer weiter. In den letzten Jahren hat sich in der PR-Branche einiges getan. Neue Medien brachten neue Möglichkeiten und eröffneten Unternehmen und Agenturen neue Kommunikationswege, um noch stärker und näher am Kunden zu sein sowie weitere Zielgruppen zu erschließen. Die Worldcom Public Relations Group, das weltweit führende Netzwerk inhabergeführter PR-Agenturen, in dem die HBI seit vielen Jahren aktives Mitglied ist, hat aktuelle globale Entwicklungen unter die Lupe genommen und deren Bedeutung für die Kommunikationsbranche analysiert.

Politische Entwicklungen, wie der Brexit oder die Wahlen in den Vereinigten Staaten, haben weltweit für Verunsicherung gesorgt. Die Situation hat einen großen Einfluss auf international agierende Unternehmen und letztendlich auch auf uns Endverbraucher. Dass nun in der Kommunikation besonders Vertrauen eine der zentralen Rollen spielt, liegt daher auf der Hand. Jetzt kommt es auf überzeugende Botschaften an, die das Vertrauen von Kunden, Partnern und Stakeholdern gewinnen können. Mit dem Vertrauen geht das steigende Bedürfnis nach zuverlässigen Quellen einher, was Unternehmen den Vorteil verschafft, sich mit stichhaltigen Daten und umfangreichem Hintergrundwissen als Experten und Meinungsführer auf dem Markt zu positionieren. Schließlich achten Arbeitskräfte in diesen unsicheren Zeiten umso mehr auf die Wahl ihres Arbeitgebers und sind allgemein vorsichtiger beim Stellenwechsel. Das Mitarbeiter-Engagement spielt daher eine immer wichtigere Rolle bei der Rekrutierung neuer Talente, aber auch bei der Mitarbeiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.

Neue Technologien und Medien haben die Medienlandschaft weltweit aufgemischt. So beobachten die Worldcom-Experten eine zunehmende Integration verschiedener Kanäle sowie die Verschmelzung von bezahlten und redaktionellen Inhalten. Kampagnen für Leadgenerierung sowie Thought Leadership sind keine Alleingänger mehr und umfassen mehrere Kanäle, um das Maximum aus einer crossmedialen Kampagne herauszuholen. Gleichzeitig werden redaktionelle Inhalte immer mehr über Advertising weiterverbreitet – für noch höhere Reichweiten. Das liegt auch daran, dass die Zahl der Journalisten weiterhin sinkt, während der Einfluss von Online-Plattformen steigt. Online-Leser sind bei Ihrer Wahl anspruchsvoller, da sie meistens nur über begrenzte Zeit verfügen und bei dem Informationsüberfluss im Internet Inhalte stark filtern. Umso wichtiger ist es für Kommunikationsexperten, Inhalte attraktiver zu gestalten, weg von rein informativen Texten hin zu themenspezifischen Inhalten mit einem Mehrwert für die Leser. Die virtuelle Welt bietet andererseits auch Chancen für Unternehmen, ihre Zielgruppen besser über Online Communities zu erreichen, zum Beispiel in den sozialen Medien, für die sich ihre Zielgruppen interessieren.

Einer der wichtigen Trends, der die Kommunikation bereits maßgeblich verändert, ist die zunehmende Bedeutung von Mobile. Die Nutzung mobiler Geräte, die schon jetzt zum Teil die einzige Art der Informationsaufnahme ist, stellt die Digitalstrategie auf den Kopf. Visuelle Inhalte gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Aufmerksamkeitsspannen werden immer kürzer und dadurch wird es immer schwieriger, Zielgruppen zu erreichen und zu begeistern. Ausdrucksstarke Bilder und neue Technologien, wie Virtual Reality, Augmented Reality oder 360°-Videos, können die  Kernbotschaften von Unternehmen schneller übermitteln und die Markenerfahrung noch interessanter gestalten.

Kommunikation befindet sich im Wandel und in den nächsten Jahren wird sich mit der rasanten Technologieentwicklung noch viel verändern. Mit den neuen Technologien, die unseren Alltag erleichtern, sind wir als Kunden viel näher an Herstellern und beim heutigen Informationsüberfluss gleichzeitig doch schwieriger zu erreichen. Für uns als Kommunikationsexperten ist es sehr spannend zu beobachten, wie sich die Branche entwickelt. Das bietet uns auch die Chance, uns weiterzuentwickeln und der Kreativität freien Lauf zu lassen.

Die Worldcom PR Group hat für ihre Kommunikationsprognosen die Erwartungen von ihren weltweit arbeitenden PR-Experten über die Auswirkungen aktueller Geschehnisse, Technologien und Trends eingeholt und zusammengefasst. Neben der HBI Helga Bailey GmbH aus München haben Partneragenturen aus Albuquerque, Amsterdam, Atlanta, Bangkok, Brisbane, Brüssel, Budapest, Cleveland, Kopenhagen, Denver, Hong Kong, Indianapolis, Lima, London, Los Angeles, Milan, Minneapolis, New York, Paris, Prag, Phoenix, Rochester, Sao Paolo, St. Louis, Stockholm, Virginia Beach, Washington DC und Wisconsin teilgenommen.

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Kommunikation im Wandel

Im Zuge der sich verändernden Medienlandschaft entwickeln sich auch die Kommunikationsstrategien immer weiter. In den letzten Jahren hat sich in der PR-Branche einiges getan. Neue Medien brachten neue Möglichkeiten und eröffneten Unternehmen und Agenturen neue Kommunikationswege, um noch stärker und näher am Kunden zu sein sowie weitere Zielgruppen zu erschließen. Die Worldcom Public Relations Group, das weltweit führende Netzwerk inhabergeführter PR-Agenturen, in dem die HBI seit vielen Jahren aktives Mitglied ist, hat aktuelle globale Entwicklungen unter die Lupe genommen und deren Bedeutung für die Kommunikationsbranche analysiert.

Politische Entwicklungen, wie der Brexit oder die Wahlen in den Vereinigten Staaten, haben weltweit für Verunsicherung gesorgt. Die Situation hat einen großen Einfluss auf international agierende Unternehmen und letztendlich auch auf uns Endverbraucher. Dass nun in der Kommunikation besonders Vertrauen eine der zentralen Rollen spielt, liegt daher auf der Hand. Jetzt kommt es auf überzeugende Botschaften an, die das Vertrauen von Kunden, Partnern und Stakeholdern gewinnen können. Mit dem Vertrauen geht das steigende Bedürfnis nach zuverlässigen Quellen einher, was Unternehmen den Vorteil verschafft, sich mit stichhaltigen Daten und umfangreichem Hintergrundwissen als Experten und Meinungsführer auf dem Markt zu positionieren. Schließlich achten Arbeitskräfte in diesen unsicheren Zeiten umso mehr auf die Wahl ihres Arbeitgebers und sind allgemein vorsichtiger beim Stellenwechsel. Das Mitarbeiter-Engagement spielt daher eine immer wichtigere Rolle bei der Rekrutierung neuer Talente, aber auch bei der Mitarbeiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.

Neue Technologien und Medien haben die Medienlandschaft weltweit aufgemischt. So beobachten die Worldcom-Experten eine zunehmende Integration verschiedener Kanäle sowie die Verschmelzung von bezahlten und redaktionellen Inhalten. Kampagnen für Leadgenerierung sowie Thought Leadership sind keine Alleingänger mehr und umfassen mehrere Kanäle, um das Maximum aus einer crossmedialen Kampagne herauszuholen. Gleichzeitig werden redaktionelle Inhalte immer mehr über Advertising weiterverbreitet – für noch höhere Reichweiten. Das liegt auch daran, dass die Zahl der Journalisten weiterhin sinkt, während der Einfluss von Online-Plattformen steigt. Online-Leser sind bei Ihrer Wahl anspruchsvoller, da sie meistens nur über begrenzte Zeit verfügen und bei dem Informationsüberfluss im Internet Inhalte stark filtern. Umso wichtiger ist es für Kommunikationsexperten, Inhalte attraktiver zu gestalten, weg von rein informativen Texten hin zu themenspezifischen Inhalten mit einem Mehrwert für die Leser. Die virtuelle Welt bietet andererseits auch Chancen für Unternehmen, ihre Zielgruppen besser über Online Communities zu erreichen, zum Beispiel in den sozialen Medien, für die sich ihre Zielgruppen interessieren.

Einer der wichtigen Trends, der die Kommunikation bereits maßgeblich verändert, ist die zunehmende Bedeutung von Mobile. Die Nutzung mobiler Geräte, die schon jetzt zum Teil die einzige Art der Informationsaufnahme ist, stellt die Digitalstrategie auf den Kopf. Visuelle Inhalte gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Aufmerksamkeitsspannen werden immer kürzer und dadurch wird es immer schwieriger, Zielgruppen zu erreichen und zu begeistern. Ausdrucksstarke Bilder und neue Technologien, wie Virtual Reality, Augmented Reality oder 360°-Videos, können die  Kernbotschaften von Unternehmen schneller übermitteln und die Markenerfahrung noch interessanter gestalten.

Kommunikation befindet sich im Wandel und in den nächsten Jahren wird sich mit der rasanten Technologieentwicklung noch viel verändern. Mit den neuen Technologien, die unseren Alltag erleichtern, sind wir als Kunden viel näher an Herstellern und beim heutigen Informationsüberfluss gleichzeitig doch schwieriger zu erreichen. Für uns als Kommunikationsexperten ist es sehr spannend zu beobachten, wie sich die Branche entwickelt. Das bietet uns auch die Chance, uns weiterzuentwickeln und der Kreativität freien Lauf zu lassen.

Die Worldcom PR Group hat für ihre Kommunikationsprognosen die Erwartungen von ihren weltweit arbeitenden PR-Experten über die Auswirkungen aktueller Geschehnisse, Technologien und Trends eingeholt und zusammengefasst. Neben der HBI Helga Bailey GmbH aus München haben Partneragenturen aus Albuquerque, Amsterdam, Atlanta, Bangkok, Brisbane, Brüssel, Budapest, Cleveland, Kopenhagen, Denver, Hong Kong, Indianapolis, Lima, London, Los Angeles, Milan, Minneapolis, New York, Paris, Prag, Phoenix, Rochester, Sao Paolo, St. Louis, Stockholm, Virginia Beach, Washington DC und Wisconsin teilgenommen.

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Wenn Computer lieben lernen – Affective Computing

©bamenny/pixabay.com

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Hollywood macht es schon lange vor und zeigt in Filmen wie Baymax oder A.I. – Künstliche Intelligenz, dass Computer bald in der Lage sein werden, Gefühle zu erkennen und Gefühle zu zeigen. Aktuell erfüllen Maschinen hauptsächlich ihren Zweck – unsere Smartphones erinnern uns an Termine, Netflix analysiert unser Fernsehverhalten und schlägt uns proaktiv neue Filme und Serien vor, die uns gefallen könnten und mit Siri und Amazons Alexa sind erste Interaktionen möglich. So entsteht bereits jetzt häufig das Gefühl, dass eine gefühlvolle Interaktion zwischen Menschen und unseren smarten Geräten entsteht. Generell neigen wir ja dazu, unsere Alltagsgegenstände zu personalisieren. Allerdings fehlt ein entscheidender Schritt – noch erkennt unser Smartphone oder unser Fernseher nicht, in welcher Gefühlslage wir uns befinden. Vielleicht ist uns heute eher nach einem spannenden Action-Thriller, als nach einer Komödie. Oder man möchte einfach rührselige Musik hören, weil einem gerade zum Heulen ist.

Doch auch das wird sich bald ändern. Wir geben unseren Rechnern immer mehr Informationen über uns, um einen möglichst großen Vorteil zu erhalten. Gleichzeitig entwickeln sich die Bereiche des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz immer schneller weiter. Und auch der Mensch wird immer offener gegenüber neuer Technologie. Wearables sind bei manchen aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken und das Internet der Dinge revolutioniert nicht nur die Industrie. Spracherkennung und erste Interaktionen mit smarten Geräten treiben die Entwicklung des sogenannten affective computing – also des gefühlvollen Rechners – immer weiter voran.

Affective computing beschreibt im weitesten Sinne Systeme und Geräte, die menschliche Gefühle erkennen, interpretieren, verarbeiten und simulieren können. Oder einfacher gesagt: Es geht um Technik, die weiß, wie wir uns gerade fühlen, und darauf entsprechend reagiert.

Gefühle programmieren oder erlernen

Doch wie genau soll mein Fernseher oder mein Kühlschrank nun wissen, wie ich mich gerade fühle? Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind hier die grundlegenden Schlagworte. Vor allem durch die Spracheingabe können Geräte Gefühle erlernen und analysieren – Tonhöhe, Wortwahl, Pausen. Je besser die Spracherkennung wird, desto mehr lernen Maschinen daraus und können verschiedenste Parameter analysieren. Ein vernetztes Heim kann dann beispielsweise auf eine angespannte Gemütslage reagieren: das Licht dimmen, die Heizung einstellen, ruhige Musik spielen und eine Tasse Tee zubereiten, um eine entspannende Atmosphäre zu kreieren.

Neben der Sprachtechnologie kann auch die Gesichtserkennung eine wesentliche Rolle spielen. Bereits aus der Werbeanalyse kennt man die Tests, in denen Probanden gebeten werden, sich Werbespots anzusehen und anschließend ermittelt wird, wo der Blick am meisten war, um dann die optimale Position für das beworbene Produkt zu finden. So ähnlich kann sich die Gesichtserkennung bestimmte Punkte im Gesicht suchen und lernen, welche Mimik zu welcher Gefühlslage gehört.

Auch Lösungen, die bereits heute viele von uns nutzen, können für das Erkennen von Gefühlen eine Rolle spielen. Wearables, die die Bewegung, den Puls oder die Körpertemperatur messen, geben Aufschluss über den aktuellen Gemütszustand.

Hier zeigt sich bereits, dass es beim affective computing nicht wirklich um das Erkennen von Gefühlen geht, sondern um das Erlernen von Zeichen, die Interpretation und Simulation dieser Zeichen. Noch ist eine wirkliche Interaktion mit Maschinen schwierig, doch die Möglichkeiten, die wir heute schon nutzen können, bieten einiges. Inwiefern Maschinen aber letztendlich Gefühle richtig interpretieren und dann auch authentisch simulieren können, bleibt erstmal noch Zukunftsmusik.

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Wettbewerbsanalyse – warum ist dieses Tool so wichtig?

©Stevepb/pixabay.com

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Vielleicht fragt ihr euch, warum Unternehmen andere Firmen auf dem Markt analysieren sollten, auch wenn sie eigentlich nichts mit ihnen direkt zu tun haben. Gemäß der Weisheit “Alles Fließt“ (lat. Panta Rhei) oder “Die einzige Konstante ist die Veränderung“ sollten sie stets nicht nur die Veränderungen im Markt, sondern auch die Konkurrenten im Auge behalten. Mithilfe von Wettbewerbsanalysen überprüfen Unternehmen alle wichtigen Faktoren, die auf den Zielmarkt Einfluss haben. So können Führungskräfte die Strategien der Konkurrenten besser verstehen und im günstigsten Fall sogar vorhersehen– wenn beispielsweise Veränderungen am Markt auftreten. Dann können Unternehmen schlussendlich folgern, was sie selbst besser machen oder verändern sollten.

Wettbewerb zwischen Rivalen ist ein natürliches Phänomen, in dessen Rahmen nur der Stärkste überlebt. Die Situation in der Wirtschaft ist ähnlich. Unternehmen schaffen sich heutzutage einen Wettbewerbsvorteil, indem ihr Angebot den Bedarf der potenziellen Kunden besser deckt, als das Angebot ihrer Konkurrenten. Deswegen gibt es eine ständige Konkurrenz untereinander. Wenn ein Unternehmen eine gute Marktanalyse durchführt, sind alle darauffolgenden Aktionen meist auch erfolgreich. Außerdem haben die besten Wettbewerber die freie Wahl darüber, wie sie die Preise festlegen wollen (Marktmacher), wodurch sie sich wiederum große Marktanteile sichern können. Im aktuellen Markt, der äußerst wettbewerbsorientiert ist, kann eine Wettbewerbsanalyse entscheidend für das Unternehmen sein.

Eines der bekanntesten Beispiele für langjährige Rivalität ist die zwischen Coca-Cola und Pepsi. Der Wettbewerb zwischen den beiden Marken existiert schon seit dem späten 20. Jahrhundert und ist seit jeher in den Medien und sozialen Netzwerken präsent. Einerseits sind die Einnahmen von Coca-Cola zwar höher, andererseits erzielt Pepsi aufgrund seiner größeren Auswahl an Produkten und Dienstleistungen höhere Umsätze.

Ein weiteres Beispiel für ständige Rivalität findet sich in der Smartphone-Branche. Technologische Innovationen werden tagtäglich vorgestellt und die Smartphone-Hersteller konkurrieren um Preis, Design und Qualität. Um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, ist es notwendig, die neuesten Trends Tag für Tag zu beobachten und rechtzeitig auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Dies ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe in einem sich ständig verändernden Markt. Auch die Globalisierung trägt zu erhöhter Wettbewerbsfähigkeit und Marktliberalisierung bei.

Die Wettbewerbsanalyse sollte ein Hauptbestandteil für jeden Businessplan sein, da sie einem Unternehmen nicht nur eine bessere Positionierung im Markt und die Weiterentwicklung der Marketing-Strategie, sondern auch die Vorhersage gewisser künftiger Ergebnisse ermöglicht. Eine gute Wettbewerbsanalyse beansprucht zwar viel Zeit und Anstrengung, bietet Unternehmen aber langfristig gesehen Vorteile.

Es gibt viele Methoden, die in der Wettbewerbsanalyse genutzt werden. Zu einer guten Analyse gehören folgende Punkte:

  1. Aktuelle und potentielle Wettbewerber des Unternehmens
  2. Deren Ziele und Strategien
  3. Deren Stärken und Schwächen
  4. Medien, die zur Bewerbung ihrer Produkte und Leistungen genutzt wurden
  5. Potenzielle Chancen und Gefahren, die von der Konkurrenz ausgehen

Informationen über die Konkurrenz können gesammelt werden, indem deren Werbung, Werbematerialien, Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter und das Kundenfeedback untersucht werden. SEO-Analysen werden oft für die Webanalyse der Wettbewerber benutzt: Indem man gewisse Schlagwörter verwendet, kann man sehen, wie gut die Firma im Internet bewertet wird. Umso besser die Bewertung einer Website und je höher die Besucheranzahl der Seite, desto mehr potenzielle Kunden werden als offizielle Kunden gewonnen. SEO-Optimierung kann z. B. Wettbewerbsstärke, Beliebtheit gewisser Themen oder primäre bzw. sekundäre Schlagwörter bestimmen. Des Weiteren können dabei auch Websites aufgelistet werden, welche aktiv an der Verbesserung der Position arbeiten, und abschätzen, wie erfolgreich die Verbesserungsversuche sind. Diese Strategie wird von Unternehmen genutzt, um Mittbewerber hinter sich zu lassen.

Deshalb ist die Wettbewerbsanalyse ein nützliches Tool für das Marketing und die weitere Entwicklung von Strategien. Bei Wettbewerbsrivalität geht es darum, sich stets mit den Besten seiner Branche zu vergleichen und daraus zu lernen. Das gewonnene Wissen sollte dann eingesetzt werden, um positiv aufzufallen und sich als bestes Unternehmen am Markt zu beweisen.

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Crowdfunding – der beste Weg, um Projekte zu finanzieren?

©GlennCarstens-Peters/unsplash.com

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In den letzten Jahren hat Crowdfunding als Möglichkeit zur Projektfinanzierung von Unternehmen stark an Beliebtheit gewonnen. Es gibt viele Crowdfunding-Seiten (z.B. Kickstarter, Indiegogo und GoFundMe), aber sie alle haben ein ähnliches Modell: Eine Plattform, die es den Unternehmern ermöglicht, die Kapitalbeschaffung für ihre Projekte zu starten und Kontakt mit potentiellen Investoren (auch „Backers“ genannt) aufzunehmen. Durch Zuschüsse und Schenkungen können diese Projekte dann realisiert werden.

Auf den Crowdfunding-Seiten kann man vielfältige Kampagnen finden – nicht nur in Bezug auf neue technologische Produkte. Es werden auch neue Lebensmittelprodukte oder Kampagnen zur Unterstützung Bedürftiger vorgestellt.

Zwei der erfolgreichsten Kampagnen der letzten Jahre sind Exploding kittens und Flow Hive”. Ersteres ist ein Kartenspiel, das im Jahr 2015 auf Kickstarter präsentiert wurde. Das Anfangsziel war, eine Summe von 10.000 Dollar zu sammeln. Die Gründer schafften es sogar in einem Monat, fast 9 Millionen Dollar zu sammeln. Flow Hive dagegen ist ein innovativer Bienenstock, der es Imkern ermöglicht, Honig zu sammeln, ohne die Bienen dabei zu stören. Das Projekt wurde im April 2015 auf Indiegogo gestartet. Auch bei diesem Projekt wurde innerhalb von einem Monat eine Summe von mehr als 13 Millionen Dollar gesammelt. Diese Beispiele sind nur zwei von vielen, die zeigen, wie erfolgreich Crowdfunding-Kampagnen sein können. Alles was dafür benötigt wird, ist eine kreative Idee, die potentielle Investoren begeistert und sie dazu bringt, in die Umsetzung des Projekts zu investieren.

Aber ist Crowdfunding tatsächlich der beste Weg, um Projekte zu finanzieren?

Zweifellos gibt es viele Vorteile, sowohl für Unternehmer als auch für Kunden oder Investoren. Der große Vorteil ist, dass Start-ups das benötigte Geld einfacher als beispielsweise mithilfe von Bankkrediten und Privatinvestoren sammeln können. Wenn Firmen ihre Finanzierungsgelder über Crowdfunding-Seiten beziehen, müssen sie sich nicht um die Verhandlungen mit den Anlegern kümmern und haben keine zusätzliche finanzielle Belastung. Auf diese Weise kann man Zeit sparen und die Unternehmer können herausfinden, wie stark das Interesse der Kunden an dem Produkt oder der Dienstleistung ist und ob überhaupt Bedarf besteht. Weiterhin wissen die Unternehmer, dass die Investoren hinter dem Projekt stehen und sich darum bemühen, den Kundenkreis zu erweitern. Geldgeber bekommen zusätzlich oft bestimmte Leistungen im Gegenzug für ihre Unterstützung, wie z. B. einen Preisnachlass beim Kauf des fertigen Produktes oder eines Dienstes, besondere Geschenke oder Gadgets. Allgemein ist die Transparenz beim Crowdfunding sehr hoch. Das heißt, dass der Fortschritt des Projekts sichtbar ist, die Geldgeber in engem Kontakt mit den Unternehmern stehen und einfacher Feedback geben können.

Andererseits gibt es auch einige Nachteile, über die man sich bewusst sein sollte, bevor eine Crowdfunding-Kampagne gestartet wird. Beispielsweise besteht die Gefahr, dass eine Person oder Firma Ideen anderer als ihre eigenen ausgibt, wenn diese vom Urheber nicht mit einem Patent oder Copyright geschützt werden. Zusätzlich ist es nicht mehr möglich, ein Projekt drastisch zu verändern, sobald das benötigte Geld gesammelt wurde. Vom Standpunkt des Kunden aus gibt es andere Nachteile. Die Firmen geben in einigen Kampagnen zusätzliche Produktfunktionen oder Merkmale an, die nur dann hinzugefügt werden, wenn eine bestimmte Geldsumme erreicht wurde. Vielfach hängen Projekte auch zu stark von der gesammelten Geldsumme ab, weswegen sie am Ende doch nicht realisiert werden können – trotz vielversprechender Ideen.

Abschließend kann man sagen, dass Crowdfunding eine gute Möglichkeit für Start-ups ohne großes Budget darstellt, um ihre Projekte in die Tat umzusetzen. Crowdfunding stärkt die Innovationskraft eines Landes, weil dadurch kreative Ideen gefördert und umgesetzt werden, die auf dem Markt sonst vielleicht nicht bestehen könnten. Vor allem wenn das Projekt nicht zu komplex ist und dessen Realisierung keiner allzu großen Kapitalmenge bedarf, können Gründer die Kapitalbeschaffung über Crowdfunding in Erwägung ziehen. Allerdings sollten sie sich auch über mögliche Nachteile im Klaren sein und eventuelle Schwierigkeiten, die diese Art der Finanzierung mit sich bringen, in die Planung einbeziehen. Wenn man sich trotzdem für Crowdfunding zur Finanzierung eines Projektes entscheidet, kann mit ein bisschen Glück vielleicht ein Traum in Erfüllung gehen.

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