6 Gründe, warum (B2C-) Unternehmen unbedingt auf Instagram werben sollten

©Magicatwork/flickr.com

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Vor einem Jahr berichteten wir auf unserem Blog über die Anfänge von Instagram. Zu diesem Zeitpunkt (Ende 2015) hatten deutsche Unternehmen Instagram noch nicht wirklich im Blick. Doch wie sieht es heute aus? Nachdem die App eine rasante Wachstumsrate hingelegt hat, tummeln sich immer mehr B2C-Unternehmen auf der Plattform und begeistern ihre Follower mit Bildern und Videos.

Was ist Instagram und was macht diese App so besonders?

Instagram ist wie ein Fotoalbum der Moderne und ist öffentlich, sofern der Nutzer das will. Im Apple Store wird Instagram wie folgt beworben: „Mit Instagram kannst du ganz einfach die Augenblicke der Welt festhalten und teilen.“ Und dies tun die User auch: Bilder und Videos werden mit Filtern versehen und hochgeladen. Neben dieser Standard-Funktion können die User seit 2016 auch sogenannte „Instagram Stories“ veröffentlichen. Diese werden nicht im User-Profil aufgelistet und löschen sich nach einer bestimmten Zeit von selbst. Auch sind seit kurzem „Live Stories“ möglich, wie sie ursprünglich von Facebook und Periscope bekannt sind.

Aber welche Gründe sprechen dafür, dass auch Unternehmen ihre Social-Media-Aktivitäten um Instagram erweitern sollten?

#1 – Power of Images: B2C-Kunden treffen emotionale Kaufentscheidungen, deswegen ist das Visuelle, die Darstellung des Produkts die oberste Priorität

Im Gegensatz zu einem reinen Text, fesselt ein Bild mehr User: Eyetracking-Studien zeigen, dass Bilder das Zentrum der Aufmerksamkeit auf Webseiten darstellen. Diese Studienergebnisse beziehen sich sowohl auf klassische Webseiten, als auch auf jegliche Social-Media-Kanäle. Bilder generieren demnach 94 Prozent mehr (!) Interaktion als reine Text-Beiträge. Da Instagram in erster Linie eine reine Bilder- und Video-Plattform ist, sprechen die Ergebnisse sehr für den Einsatz dieser App.

#2 – Hashtags: Sichtbarkeit & Auffindbarkeit

Zunächst eingeführt von Twitter, sind die sogenannten #Hashtags sehr populär geworden. Auf Instagram stellen sie – neben den ausdrucksstarken Bildern – das Herzstück der App dar. Mithilfe der Hashtags können User die Bilder einer bestimmten Rubrik kinderleicht finden; sie fungieren quasi als Name des Fotoalbums. Am besten einfach ausprobieren: #Netgear – Viele Orbis, Arlos und Nighthawks zu sehen. #Aftershokz – innovative Kopfhörer und Sportler. Mit dem Hashtag #MorphyRichards gelangt der User auf ein Fotoalbum mit Küchengeräten und sehr viel Essen. Dabei haben Brands nicht nur Fotoalben mit Hunderten von Bildern, sondern auch Hashtags, die konventionell auf Instagram genutzt werden: #tbt, #food, usw. Wie es so oft auf Social Media ist: Auch bei #Hashtags sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Neue Hashtags werden hinzugefügt und können bei häufiger Verwendung zum Trend werden.

#3 – Instagram-Aktivitäten sind messbar

Die Messbarkeit von beispielsweise Snapchat ist nicht so transparent, wie Unternehmen es gerne hätten. Wie viele Follower hat mein Kanal? Diese Frage kann nur teilweise beantwortet werden, da die Daten unter dem Menüpunkt „Freunde“ häufig erneuert und dem Nutzer lediglich die „Neuesten Freunde“ angezeigt werden. Instagram ist hier wesentlich transparenter. Die App listet Follower-Zahlen, Likes, Kommentare und Reichweite auf. Wem das nicht genügt, der kann mit zahlreichen Analyse-Tools nachhelfen. Dazugewonnene und verlorene User, wer sind die besten Follower (Auflistung der User und die Gesamtzahl deren Likes). Welche Fotos kommen am besten bei den Usern an, welche sind eher nicht populär? Welche Bilder werden viel diskutiert? Auch können Entwicklungen der Follower-Zahlen grafisch dargestellt werden. Anhand der aussagekräftigen Ergebnisse der Analyse-Tools lassen sich die Kampagnenerfolge messen und die Aktivitäten auf Instagram optimieren.

#4 – Große, sehr bekannte Marken sind bereits erfolgreich auf Instagram unterwegs

2016 nutzten bereits 48,8 Prozent der US-Marken Instagram als Werbeplattform. Im Jahr 2017 wird ein Anstieg auf 70,7 Prozent prognostiziert. Eine sehr beachtliche Zahl. Weltweit gibt es 600 Mio. Instagram-Nutzer (Stand: 12.01.2017); von diesen folgen 70 % mindestens einem Unternehmen. Und wie sieht es in Deutschland aus? Immer mehr deutsche Unternehmen wie Douglas, Balea, Snipes und andere erweitern ihre Social-Media-Aktivitäten um Instagram.

#5 – Influencer bzw. populäre Instagram-Blogger müssen – wenn sich die Marke bereits auf dem Markt etabliert hat – nicht einmal mehr rekrutiert werden, weil die Blogger von selbst viel posten

Wer sich auf Instagram einmal umgesehen hat, sieht sofort die hohe Zahl an Produktplatzierungen: Ob bewusst oder nicht, Marken werden vorangetrieben und ihr Bekanntheitsgrad erhöht. #Apple vereint über 16 Mio. Bilder in seinem virtuellen Fotoalbum. Auffällig ist, dass viele Bilder von Privatpersonen bereitgestellt werden. Auch im Album von #Aftershokz lassen sich zahlreiche Bilder entdecken, die die User selbst erstellt haben und sich und das Produkt präsentieren. Lifestyle-Produkte sind demnach besonders gut für Instagram geeignet.

#6 – Zielgruppe: Jung & dynamisch

Von den 600 Mio. Menschen, die aus der ganzen Welt auf Instagram zugreifen, leben 6,7 Mio. in Deutschland (Stand: Oktober 2016) und sind verrückt nach dem portablen Fotoalbum. Eine große Anhängerschaft, wenn man bedenkt, dass Instagram erst seit 2010 existiert. Übrigens sind nur 53 Prozent der User in Deutschland weiblich. Auch das Alter ist gut durchmischt; den Großteil stellen die 13- bis 24-jährigen (fast 4 Mio.) dar. Die 25- bis 39-jährigen sind mit knapp 2 Mio. User vertreten.

Insgesamt ist zu erkennen, dass Instagram immer populärer und reichweitenstärker wird. Die genannten Fakten zeigen, wo es in Zukunft hingeht. Wer das Zepter nicht ausschließlich in die Hand von Influencern geben will, kann sich auch an Sponsored Posts oder anderen Angeboten von Instagram bedienen. Diese werden ständig optimiert und erweitert. Instagram ist ein toller Zusatz zu anderen Social-Media-Kanälen und macht die Marke – auch mithilfe von Influencern – sympathisch und hilft dabei, die Bekanntheit zu steigern.

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Wie sich das Marketing durch Big Data wandelt

©JohnTowner/unsplash.com

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Big Data ist ein Schlagwort, das Unternehmen vor allem mit höheren Ansprüchen an IT-Infrastruktur und Performance verbinden. Doch die ständig steigenden Datenmengen betreffen auch Werbetreibende.

Heutzutage gibt es einen bisher unvergleichlichen Informationspool, auf den werbende Unternehmen zugreifen können. Die Daten sind verfügbar, weil immer mehr Mobilgeräte im Einsatz sind und ihre Menge wird nochmals steigen, wenn das Internet der Dinge (IoT) den Alltag wirklich vernetzt. Die bloße Menge an Daten ist für sich genommen aber nicht interessant. Entscheidend ist es, die Daten zielgerichtet zu nutzen, weil Kunden heutzutage ein sehr fragmentiertes Informations-, Kommunikations- und Kaufverhalten an den Tag legen. Sie nutzen verschiedene Geräte, also Tablets, Smartphones, stationäre PCs, aber auch verschiedene Browser, Apps usw.

Auf der einen Seite sind also viele Daten vorhanden, auf der anderen Seite sind die möglichen Kunden immer schwerer zielgerichtet zu erreichen. Deswegen ist es notwendig, Kampagnen in Echtzeit zu justieren und zu synchronisieren.

Im Angesicht eines komplexeren Nutzungsverhaltens ist ein Paradigmenwechsel im Marketing nötig: Es geht heute weniger um Kundengruppen, Endgeräte oder bestimmte Kanäle. Wichtiger sind nun die einzelnen Nutzer und ihre individuellen Vorlieben. Wirklich zu verstehen, was der einzelne Kunde möchte, ist aber nur möglich, wenn die verschiedenen Datensilos kombiniert werden. Entscheidend für die Kampagnen wird die Nutzererfahrung: Wie verhält sich der Nutzer, wo befindet er sich, was sind saisonale Trends? Regnet oder schneit es vielleicht? Sind zudem Zielgruppen auf verschiedenen Kanälen unterwegs, müssen die Kampagnen in Echtzeit synchronisiert werden: Wer möchte schon Monate nach dem Kauf per Tablet auf dem Smartphone dasselbe Paar Schuhe sehen?

Unternehmen müssen also Mittel und Wege finden, Daten nutzbar zu machen – ohne den Datenschutz zu verletzen – um ihre Kunden besser zu erreichen. Anbieter wie unser Kunde Criteo bieten solche Dienstleistungen unter dem Namen „Performance Marketing“ an.

Kern des Performance Marketing sind technologiebasierte Marketingmaßnahmen, die auf messbare Reaktionen der Zielgruppe abzielen. Im Zentrum steht dabei, die Nutzer mittels individualisierter Werbebotschaften anzusprechen, aber auch klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO). Im Gegensatz zum Retargeting geht es im Performance Marketing darum, Kunden vorausschauend und aktiv Angebote zu unterbreiten.

Klar ist also: effizientes und zielgerichtetes Marketing ist heute möglich, wenn Unternehmen ihre Kunden richtig ansprechen. Dafür ist allerdings viel Know-How und die entsprechende Expertise bei Analysen nötig – dann kann aus „Big Data“ auch „Valuable Data“ werden.

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Blog – Hobby oder Vollzeitjob?

©JulietteLeufke/unsplash.com

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Die Technologie des 21. Jahrhunderts ermöglicht schnelle Kommunikation und einen einfachen Informationsaustausch. Es gibt unzählige Kommunikationsmöglichkeiten im Internet; eine davon ist das Bloggen.

Blogs richten sich an eine bestimmte Zielgruppe und sind eines der beliebtesten PR- und Marketing-Tools. Der große Vorteil eines Blogs ist, dass man keine großen, finanziellen Investments benötigt, nur die Motivation loszuschreiben. Beliebte Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram und YouTube sind perfekt geeignet, um die Informationen aus einem Blog schnell mit der jeweiligen Zielgruppe zu teilen.

Beim Bloggen wählt die Zielgruppe die Informationen aus, die für sie besonders interessant sind, und nicht umgekehrt. Die Leser „folgen“ den Blogs die sie interessieren, solange diese neuen, und interessanten Content bieten. Dadurch lässt sich die Zielgruppe beeinflussen.

Die einflussreichsten Blogs sind, wie sollte es anders sein, die mit den meisten Lesern. Eine große Anzahl an Followern bedeutet eine große Anzahl an potentiellen Kunden. Und eine große Anzahl an potentiellen Kunden bedeutet hohe Einnahmen. Viele große Marken folgen diesem Trend. Sie treten mit den Bloggern in Kontakt und bieten ihnen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit an. Damit können sie tausende potentielle Kunden erreichen.

Umgekehrt können Blogger durch die Zusammenarbeit mit bekannten Marken noch mehr Follower erreichen und ihre Bekanntheit steigern. Es kann für sie sogar der erste Schritt zu einem eigenen erfolgreichen Business sein. Wenn ein Blog eine gewisse Popularität erreicht hat, erwarten die Follower regelmäßig neuen Content. Der Blog ist dann nicht mehr nur ein Hobby mit ein paar interessanten Fotos oder Gedanken. Er wird zu einem zeitaufwändigen Tool und einer Möglichkeit, eine erfolgreiche Karriere zu starten.

In den USA können Blogger mit über sechs Millionen Followern, mit nur einem einzigen Post zwischen 20.000 und 100.000 Dollar verdienen. Die meisten dieser Influencer sind weibliche Fashion-, Beauty- oder Reiseblogger. Weltberühmte Blogger wie Danielle Bernstein oder Chiara Ferragni verdienen mehrere Millionen Dollar pro Jahr.

The Blonde Salad, der Blog von Chiara Ferragni hat mehr als 8 Millionen Follower. Doch in diesem Fall hört der Erfolg nicht beim Blog auf. Chiara hat nicht nur eine eigene Schuh- und Kleidungskollektion, sie arbeitet auch mit weltbekannten Marken wie Louis Vuitton, Christian Dior, Ermenegildo Zegna und Mango zusammen.

Danielle Bernstein ist eine der bekanntesten US Fashion-Bloggerinnen. Ihr Blog We Wore What hat mehr als 1,6 Millionen Follower. Für gesponserte Inhalte bekommt sie zwischen fünf- und fünfzehntausend Dollar. Außerdem arbeitet sie mit teuren Hotels sowie Fashion und Beauty-Marken zusammen.

In Kroatien, meinem Heimatland, werden Blogs momentan immer beliebter. Marketing- und PR-Kooperationen sind in der Blog-Szene noch nicht so verbreitet wie in anderen westeuropäischen Ländern und den USA. Deshalb kann man in Kroatien mit Blogs noch nicht so viel verdienen wie die Blogger in den USA, Großbritannien, Frankreich oder in Deutschland. Ella Dvornik ist eine kroatische Bloggerin, die in London und Zagreb wohnt. In ihrem Blog, I am Ella,  schreibt sie über  Reisen und Mode. In einem Interview für eine kroatische Zeitschrift sagte sie, dass sie immernoch ihr eigenes Geld für Flugtickets, Taxifahrten und Restaurants ausgeben muss, obwohl sie Einladungen von Hotels aus aller Welt bekommt. Sie hat als Hobby-Bloggerin begonnen, aber jetzt – mit einer großen Anzahl an Anhängern – ist ihr Blog zum Vollzeitjob geworden. Jedoch nicht, weil sie so gut daran verdient, sondern weil er so viel Zeit und Energie hineinsteckt.

Isabella Rakonic schreibt auf ihrem eigenen Blog – The Pile of Style über Mode. Auch sie startete als Hobby-Bloggerin, aber jetzt – mit 80.000 Followern – sagt sie, dass ihr Blog zu einem Vollzeitjob geworden ist.

Sowohl Isabella als auch Ella schreiben auf Englisch, deshalb erreichen sie mit ihren Blogs eine größere Zielgruppe als Blogger, die nur auf Kroatisch schreiben. Für Blogger, die nur auf Kroatisch posten, ist es sehr schwierig, eine große Zielgruppe zu erreichen.

Am Anfang ist jeder Blog nur einer unter hundert Millionen. Um erfolgreich zu werden, müssen Blogger über die Themen schreiben, die die Leser interessieren: neue Ideen und einzigartige Styles. Blogs, die sich von der Masse abheben, können  sehr erfolgreich werden. Ob ein Blog am Ende vom Hobby zum Vollzeitjob wird, das hängt von der Konkurenz und der Anzahl der Follower ab.

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Outside the Box: Frische Ideen statt eingefahrener Denke

©FrancesGunn/unsplash.com

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Von Kommunikations- und Marketingexperten wird erwartet, dass sie eingeschliffene Denkmuster durchbrechen und mit innovativen Ideen aufwarten. Kommunikationskonzepte sollen „Out of the box“ gedacht werden. Aber wie befreit man sich von altbewährten Routinen und Gedankengängen? Voraussetzung ist zunächst einmal, dass man sich ihrer bewusst wird.

Unser Gehirn ist so angelegt, dass es Abläufe und Prozesse standardisiert, um sie schnell und wiederholt abrufen zu können. Diese Automatismen aufzubrechen und unserem Unterbewusstsein ein Schnippchen zu schlagen, erfordert Anstrengung.

Nehmen wir an, jemand bittet euch, das Haus zu beschreiben, in dem er – nicht ihr (!) – wohnt, das ihr aber nie zuvor gesehen habt. Ihr legt also los: Dein Haus hat eine Eingangstüre, Wände, die den Wohnraum in kleinere rechteckige Einheiten unterteilen. In einigen Ecken – dort, wo man mit dem Besen nur schlecht hinkommt – hat sich Staub angesammelt.

Wie hättet ihr ahnen sollen, dass euer Gegenüber in einem Kuppelhaus mit kreisförmiger Grundfläche wohnt, das nicht eine Ecke oder Kante hat?!

Unser Gehirn entwirft permanent individuelle Schemata und Denkstrukturen, die uns helfen, Ideen zu kategorisieren und die Welt um uns wahrzunehmen. Sie dienen dazu, die Verarbeitung von Informationen zu beschleunigen, indem bestimmte Fakten als gesetzt gelten. Der Gedanke, dass die Person aus dem Beispiel in einem runden Haus ohne Ecken und gerade Linien wohnt, kam euch nicht in den Sinn, weil in unseren Köpfen Häuser grundsätzlich rechteckig oder quadratisch sind.

Die Art, wie wir Dinge oder Situationen beschreiben und wie wir sie wahrnehmen, können uns blind machen für andere Ideen oder Herangehensweisen. Auf welche Weise wir Fragen formulieren, beeinflusst unsere Ideenfindung und entscheidet darüber, ob wir einander verstehen. Denn jeder von uns bringt seine ganz eigenen Denkmuster mit. In meiner Vorstellung hat ein Baum vielleicht Äste und Blätter, mein Kollege stellt sich Nadeln und Tannenzapfen oder Palmwedeln vor. Wenn wir uns darüber verständigen wollen, wie der Garten am Ende aussehen soll, müssen wir einen Schritt zurückgehen und uns über die vorgefassten Ideen in unseren Köpfen klarwerden. Erst dann können wir das Brainstorming fortsetzen und dabei auch die Optionen evaluieren, die jenseits der etablierten Denkmuster existieren.

Eine solche Bestandsaufnahme erlaubt es uns, innovativer zu sein, effektiver zusammenzuarbeiten und zu echten Vordenkern zu werden. Wenn wir unsere Denkroutinen erst einmal identifiziert haben, können wir jenseits davon neue und bessere Lösungen entwickeln.

Wenn euch also das nächste Mal jemand auffordert “Outside the Box” zu denken, dann fragt euch zuallererst, in welchen sorgsam gestapelten Schachteln eure Gedanken möglicherweise drinstecken.

 

Dieser Beitrag wurde von unserem WorldCom Partner Bliss Integrated Communication erstellt. Das englische Original findet ihr hier: http://www.blissintegrated.com/2016/04/01/how-do-you-think-outside-the-box-if-you-dont-know-youre-in-one/

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Welche Social-Media-Kanäle passen zu Ihrem Unternehmen?

©TanjaCappell/flickr.com

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Dass Social Media in unserer Zeit für Firmen unverzichtbar ist, muss man wohl kaum jemandem mehr erklären. Die meisten von uns sind auf einem oder mehreren sozialen Netzwerken aktiv. Daher müssen auch Firmen dieses Potential der Online-Gemeinschaften nutzen, um ihre Messages zu teilen und Kunden sowie Stakeholder zu erreichen.

Social Media braucht Planung
Für Unternehmen ist es oftmals schwer abzuschätzen, auf welcher der unzähligen Plattformen sie ihre Zielgruppen am besten erreichen. Die richtige Auswahl ist entscheidend. Social-Media-Betreuung ist sehr zeitaufwändig und muss gut geplant sein. Weniger ist hier mehr. Lieber hat man wenige gut betreute Kanäle, die auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Und auch der Content der Firma muss zum sozialen Netzwerk passen. Auf die Zielgruppe zugeschnittener Content ist für den Erfolg entscheidend. Schließlich teilen wir nur, was uns auch interessiert.
Es ist zudem wichtig, dass es genug Content gibt, denn auf den Seiten sollte regelmäßig gepostet werden. Consumer-Produkte haben es hier natürlich oft leichter, vor allem auf bildbasierten Medien wie Instagram und Snapchat. Doch selbst hier sollte im Vorhinein bedacht werden, dass es sich um ein Langzeit-Projekt handelt und auch in einem halben Jahr noch genügend passende Bilder und News zur Verfügung stehen sollten.

Ist Facebook auf dem absteigenden Ast?
Facebook wird zurzeit heftig kritisiert. Einerseits, weil sich Falschnachrichten darauf schnell verbreiten, andererseits auch wegen Veränderungen der Newsfeeds. Facebook verwendet Algorithmen, um uns genau das zu zeigen, was uns angeblich interessiert. Dabei bekommen wir oft das Gefühl, nur die Likes der Freunde zu sehen, die wir vor 3 Jahren das letzte Mal in der U-Bahn getroffen haben. Trotzdem ist es immer noch schwer einen Menschen unter 50 Jahren zu finden, der kein Facebook hat und es nicht wenigstens ab und zu nutzt. Das Verbraucherverhalten hat sich allerdings verändert. Immer mehr Menschen nutzen Facebook über mobile Geräte, es wird weniger gepostet, jedoch mehr geteilt und angesehen.
Mit Facebook kann immer noch eine breite Masse erreicht werden, es ist aber wichtiger denn je, den Inhalt interessant zu gestalten, damit er in den endlosen Timelines nicht untergeht.

Instagram, Snapchat und Pinterest – die Welt der Bilder
Vor allem Consumer-Produkte sind auf Instagram und Co. besonders gut aufgehoben. Firmen können ihre Produktneuheiten durch Bilder inszenieren und Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens bieten. Die Fotos sollten eine gute Qualität haben, aber dabei nicht zu marketinglastig wirken. Ein authentischer Eindruck ist entscheidend. Auch über Snapchat, das sich vor allem für jugendliche Zielgruppen eignet, kann man die Kunden hinter die Kulissen blicken lassen. Storytelling ist hier der Schlüssel, um Kunden an die Marke zu binden.

Twitter
Eines der weltweit größten sozialen Netze zählt auf Kommunikation in Echtzeit. Die kurzen Nachrichten sollten über aktuelle Themen informieren und einen Überblick verschaffen. Einen Twitter-Account zu betreuen ist zeitaufwändig, denn die Themen sollten regelmäßig und so aktuell wie möglich gepostet werden. Dabei muss man darauf achten, dass die Nachrichten für die Follower relevant sind, um nicht als nerviger „Spammer“ wieder gelöscht zu werden. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, auf aktuelle Themen zu reagieren und Meinungen kundzutun. Auch Links zu bestimmten Themen lassen sich über Twitter hervorragend verbreiten.

LinkedIn und XING
Die Business-Netzwerke LinkedIn und XING dienen dazu, sich mit KollegInnen und MitarbeiterInnen aus anderen Firmen zu vernetzen. Vor allem bei XING geht es nicht so sehr um Unternehmen, sondern eher um die ArbeitnehmerInnen selbst. Daher sollten sich MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen verbinden. Sie können dann Neuigkeiten verbreiten und Aufmerksamkeit auf das Unternehmen ziehen.

Es ist wichtig, die Inhalte an die Ansprüche und Erwartungen der Zielgruppe anzupassen. Doch ebenso sollten Sie wissen, wie Sie die Beiträge an das jeweilige soziale Medium anpassen. Unternehmen müssen sich über die verschiedenen Möglichkeiten genau informieren und sollten nicht willkürlich Accounts anlegen. Eine gut geplante und angepasste Social Media-Strategie kann Kunden erfolgreich mit der Marke verbinden.

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