Welche Social-Media-Kanäle passen zu Ihrem Unternehmen?

©TanjaCappell/flickr.com

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Dass Social Media in unserer Zeit für Firmen unverzichtbar ist, muss man wohl kaum jemandem mehr erklären. Die meisten von uns sind auf einem oder mehreren sozialen Netzwerken aktiv. Daher müssen auch Firmen dieses Potential der Online-Gemeinschaften nutzen, um ihre Messages zu teilen und Kunden sowie Stakeholder zu erreichen.

Social Media braucht Planung
Für Unternehmen ist es oftmals schwer abzuschätzen, auf welcher der unzähligen Plattformen sie ihre Zielgruppen am besten erreichen. Die richtige Auswahl ist entscheidend. Social-Media-Betreuung ist sehr zeitaufwändig und muss gut geplant sein. Weniger ist hier mehr. Lieber hat man wenige gut betreute Kanäle, die auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Und auch der Content der Firma muss zum sozialen Netzwerk passen. Auf die Zielgruppe zugeschnittener Content ist für den Erfolg entscheidend. Schließlich teilen wir nur, was uns auch interessiert.
Es ist zudem wichtig, dass es genug Content gibt, denn auf den Seiten sollte regelmäßig gepostet werden. Consumer-Produkte haben es hier natürlich oft leichter, vor allem auf bildbasierten Medien wie Instagram und Snapchat. Doch selbst hier sollte im Vorhinein bedacht werden, dass es sich um ein Langzeit-Projekt handelt und auch in einem halben Jahr noch genügend passende Bilder und News zur Verfügung stehen sollten.

Ist Facebook auf dem absteigenden Ast?
Facebook wird zurzeit heftig kritisiert. Einerseits, weil sich Falschnachrichten darauf schnell verbreiten, andererseits auch wegen Veränderungen der Newsfeeds. Facebook verwendet Algorithmen, um uns genau das zu zeigen, was uns angeblich interessiert. Dabei bekommen wir oft das Gefühl, nur die Likes der Freunde zu sehen, die wir vor 3 Jahren das letzte Mal in der U-Bahn getroffen haben. Trotzdem ist es immer noch schwer einen Menschen unter 50 Jahren zu finden, der kein Facebook hat und es nicht wenigstens ab und zu nutzt. Das Verbraucherverhalten hat sich allerdings verändert. Immer mehr Menschen nutzen Facebook über mobile Geräte, es wird weniger gepostet, jedoch mehr geteilt und angesehen.
Mit Facebook kann immer noch eine breite Masse erreicht werden, es ist aber wichtiger denn je, den Inhalt interessant zu gestalten, damit er in den endlosen Timelines nicht untergeht.

Instagram, Snapchat und Pinterest – die Welt der Bilder
Vor allem Consumer-Produkte sind auf Instagram und Co. besonders gut aufgehoben. Firmen können ihre Produktneuheiten durch Bilder inszenieren und Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens bieten. Die Fotos sollten eine gute Qualität haben, aber dabei nicht zu marketinglastig wirken. Ein authentischer Eindruck ist entscheidend. Auch über Snapchat, das sich vor allem für jugendliche Zielgruppen eignet, kann man die Kunden hinter die Kulissen blicken lassen. Storytelling ist hier der Schlüssel, um Kunden an die Marke zu binden.

Twitter
Eines der weltweit größten sozialen Netze zählt auf Kommunikation in Echtzeit. Die kurzen Nachrichten sollten über aktuelle Themen informieren und einen Überblick verschaffen. Einen Twitter-Account zu betreuen ist zeitaufwändig, denn die Themen sollten regelmäßig und so aktuell wie möglich gepostet werden. Dabei muss man darauf achten, dass die Nachrichten für die Follower relevant sind, um nicht als nerviger „Spammer“ wieder gelöscht zu werden. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, auf aktuelle Themen zu reagieren und Meinungen kundzutun. Auch Links zu bestimmten Themen lassen sich über Twitter hervorragend verbreiten.

LinkedIn und XING
Die Business-Netzwerke LinkedIn und XING dienen dazu, sich mit KollegInnen und MitarbeiterInnen aus anderen Firmen zu vernetzen. Vor allem bei XING geht es nicht so sehr um Unternehmen, sondern eher um die ArbeitnehmerInnen selbst. Daher sollten sich MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen verbinden. Sie können dann Neuigkeiten verbreiten und Aufmerksamkeit auf das Unternehmen ziehen.

Es ist wichtig, die Inhalte an die Ansprüche und Erwartungen der Zielgruppe anzupassen. Doch ebenso sollten Sie wissen, wie Sie die Beiträge an das jeweilige soziale Medium anpassen. Unternehmen müssen sich über die verschiedenen Möglichkeiten genau informieren und sollten nicht willkürlich Accounts anlegen. Eine gut geplante und angepasste Social Media-Strategie kann Kunden erfolgreich mit der Marke verbinden.

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